Aus dem Teaser von LobbyControl auf Mastodon:

⚔️ Der Deutsche Presserat hat sein schärfstes Schwert gezogen: Für ihre falsche „Skandal“-Story über angebliche Geheimverträge zwischen EU-Kommission und NGOs erteilte er der WELT eine Rüge. Diese muss sie nun auf der Seite des Artikels veröffentlichen – was bisher nicht geschieht.
🔎 Bei dem Artikel handele es sich um eine „gravierende Irreführung der Leserschaft und einen schweren Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht“, urteilt der Presserat. Das ist ein äußerst wichtiges Signal, auch für alle anderen Medien!
📣 DIE Welt muss die Rüge jetzt dort veröffentlichen, wo auch die gerügten Artikel stehen. Aber bisher hat sie das nicht getan, auch unsere Emails beantwortet sie nicht. Damit darf sie nicht durchkommen. Für ihre Verletzung des Pressekodex sollte sie zumindest gerade stehen.

  • dukemirage@lemmy.world
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    1 month ago

    Der Beschwerdeausschuss sah darin eine gravierende Irreführung der Leserschaft

    Die Leserschaft ist schon maximal irrgeführt, die wollten das genau so lesen.

  • Teddy Police@feddit.org
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    1 month ago

    Für ihre Verletzung des Pressekodex sollte sie zumindest gerade stehen.

    Was genau ist der Mechanismus dahinter? Es ist ja nicht so als ob man irgendeine staatliche Lizenz braucht um bedrucktes Papier zu verkaufen. Mein Klopapier hat Aufdruck.

    • 𝘋𝘪𝘳𝘬@lemmy.ml
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      1 month ago

      So ist es. Ob der Presserat ein Unternehmen rügt, oder ob das gesamte Gremium Handstand macht und dabei Piratenlieder singt: Rein rechtlich gesehen ist das für das gerügte Unternehmen genau das gleiche.

    • germanatlas@lemmy.blahaj.zone
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      30 days ago

      Es wäre interessant, wenn Blätter mit einer gewissen Anzahl von Rügen für eine Zeit lang “geächtet” werden würden, zum Beispiel könnten andere Organisationen, die dem Kodex folgen, nicht mehr auf die Geächteten als Quelle verweisen. (Ich schaue alle Nachrichtenagenturen an, die regelmäßig von der BLÖD abschreiben, trotz regelmäßiger Rügen, Falschmeldung, Erpressung seitens der Journalisten und sonstigen ethischen Verstößen)