Ist doch blöd! Wie soll man seinen Kindern (10/12) Grenzen beim Zocken einbauen und das auch durchsetzen, wenn sie nach der Schule noch in die Bücherei mit Kumpels zum Comics lesen gehen - aber dort heimlich zocken bis der Arzt kommt! 😠
Die Kids sind ZU JUNG, um dieser Verführung mit purer Vernunft zu widerstehen. Das schaffen doch schon so viele Erwachsene kaum bis gar nicht! Warum muss es dann an einem Ort, wo es eigentlich toll ist, wenn die Kinder dort hingehen, nun Computerspiele geben?!? Ein “Ich möchte nicht, dass du dort zockst” wird mit ernster Mine verständnisvoll bestätigt, aber kaum fragen die Kumpels, ob man heute wieder “Comics lesen” gehen möchte, ist das doch in 0,2 Millisekunden vergessen.
Offiziell weiß ich gar nichts vom Zocken. Aber aus all den Erzählungen der Kids kann ich mir an 2 Fingern einer Hand abzählen, das dort das Comiclesen massiv zu kurz kommt.
Und wie gehe ich jetzt damit um? Die Zockzeit zu Hause auf Null setzen? Hingehen und sie auf frischer Tat ertappen (wie blöd, peinlich und nicht hilfreich!)? Zum 100. Mal mit ihnen reden, warum Zocken begrenzt sein muss (blablabla …)? Ein Fass bei der Bibliothek aufmachen (gegen Wände rennen!)?
Ich finde das zum Haare raufen, wenn es solche öffentlichen und offiziellen Angebote gibt, die die eigenen erzieherischen Maßnahmen aushebeln.
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Stimmt schon, aber in dem Alter haben Kinder nunmal schon die Autonomie, so etwas selbst zu entscheiden. Du kannst es ihnen verbieten, aber kontrollieren kannst du es nicht mehr so wirklich. Das führt dann eher dazu dass sie dir Sachen verheimlichen oder dich sogar anlügen.
Musst halt hoffen dass deine Erziehung sie schon auf den richtigen Weg gebracht hat.
@mech Ja, die Autonomie ist ganz klar da - und das ist ja auch gut so. Sie müssen jetzt anfangen, sich frei zu bewegen. Genau, verbieten möchte ich ihnen den Gang zur Bibliothek nicht wirklich. Und wenn sie da mal zocken, ist das auch kein Ding. Aber es nimmt Überhand. Jeden Tag 2 Stunden finde ich zu viel.