Ich bin sehr an deutschen Sagen und Legenden interessiert, und aus diesem Grund haben mir schon mehrere Leute das Rollenspiel Hexxen 1733 empfohlen. Ich habe mir jetzt kürzlich mehrere PDFs aus der Reihe gekauft, und basierend auf den ersten Eindrücken ist das Setting tatsächlich sehr stimmungsvoll. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich mit einer zentralen Prämisse des Settings nicht anfreunden kann:

Warum sind alle Hexen weiblich?

Ja, in der deutschen Sagenwelt ist die überwiegende Mehrheit der Menschen, die die Hexenkunst beherrscht, weiblich. Aber das war nie eine exklusive Sache - es gibt genügend Beispiele für männliche Anwender der Hexenkünste. Warum ist das also in diesem Setting anders? Gibt es dafür eine Erklärung?

Was für mich die Sache noch problematischer macht, ist dass Hexen hier ganz klar primär Gegner sind, die es zu töten gibt - von sehr wenigen “weißen Hexen” abgesehen. Das alles hinterlässt bei mir einen fahlen Beigeschmack.

Wie seht ihr das?