Der AfD-Landes- sowie der Rostocker Kreisverband sind kurz vor der Landtagswahl MV am 20. September in heller Aufruhr. Wie jetzt bekannt wurde, soll der AfD-Politiker Sascha Gläser aus Rostock im Jahr 2012 einen Banküberfall in Duisburg begangen haben und dafür auch rechtskräftig verurteilt worden sein.

Der 42-Jährige bewirbt sich bei der Landtagswahl MV um das Direktmandat im Wahlkreis 7 (Hansestadt Rostock IV). Gläser hat die Tat gegenüber dem AfD-Landesvorstand MV sowie dem AfD-Kreisvorstand Rostock nach eigenem Bekunden bereits zugegeben. Und auch gegenüber dieser Zeitung hat er zu den Vorwürfen Stellung genommen.

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Als gelernter Informationselektroniker, langjähriger Teamleiter und IHK-Ausbilder habe er gelernt, „auch in schwierigen Situationen Überblick zu bewahren, Verantwortung zu tragen und Dinge wieder in die richtige Richtung zu führen“.

Doch die politische Karriere von Sascha Gläser dürfte zu Ende sein. Als stellvertretender Vorsitzender der AfD in der Hansestadt Rostock, der er seit 2025 war, ist Gläser laut dem AfD-Insider bereits zurückgetreten. Auch ein Parteiausschlussverfahren sei demnach nicht ausgeschlossen.