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Cake day: September 4th, 2024

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  • Okay dann verstehe ich dich jetzt besser.

    Zwei Sachen fallen mir gerade noch auf:

    bewaffneter widerstand ≠ Hamas und Vernichtung aller israelis Prinzipiell aber dafür zu haben, auch wenn es dann gerne gedreht wird in der Berichterstattung wer denn da jetzt der Aggressor war

    Solidarisch mit dem struggle ≠ bewaffneten widerstand generell gutheißen und bspw diesen auch gerne zu bewaffnetem angriff (im Zweifel mit Hamas) werden lassen

    Generell Stimme ich dir zu dass solche Diskussionen sehr emotional geführt werden und dann nichts sinnvolles bei rum kommt. Auch wenn wir hier nicht einer Meinung zu dem Thema sind finde ich den Austausch wichtig. danke dafür


  • Ich bin da mit der Aussage “nichts” nicht so weit weg von deinem Kommentar finde ich. Die Bedingungen die du beschreibst sind ähnlich, nur die (angedeutete) Konsequenz ist eine andere: die Hamas, weil fight.

    Damit habe ich sowohl in der Realität (terror) als auch grundsätzlich ein Problem (Feind meines Feindes). und nein, die Hamas bietet keine Perspektive, sondern einen fiebertraum als Ausweg zur Hilflosigkeit. Macht das für die Menschen vor Ort einen unterschied beim verhungern? nein, man macht halt das einzige was man machen kann ausser sterben. Verständlich.

    Aber wir suchen doch nach Lösungen und nicht nach wegen das leiden der betroffenen möglichst schnell zu beenden. Und wenn dir die (ich finde absolut notwendige) perspektivisch Planung zu sehr sonntags rede ist dann kommen wir da nicht zusammen. Ist ja auch okay, aber wäre schade.

    Ich denke wir brauchen Sanktionen wirtschaftlicher, politischer und rechtlicher Art um die israelische Regierung in einen Prozess zu zwingen der die Situation sofort entspannen muss und dann TATSÄCHLICH einen Lösung ausarbeiten könnte

    Alternativen die irgendwie anders als Krieg und Tod enden sehe ich nicht.

    Nachtrag: bin in meiner sonntagsrede abgeschweift und habe dein Kommentar nochmal gelesen. Du machst wirklich keine Vorschläge oder irgendwas ausser "puh, na dann halt doch Hamas weil scheiss drauf. jedenfalls soweit ich es erkennen kann.


  • Das ist mein Gedanke hinter meinem letzten Kommentar. Nichts. Weil es gerade keine Perspektive gibt jenseits von terror und der macht es sicher nicht besser. Also müssen Perspektiven her, aber auf politisch diplomatischer und wirtschaftlicher ebene erzwungene. Wo wir wieder bei UNHCR sind. Unbefriedigend, ich weiss. Aber was sind denn deine Gedanken bzgl Herangehensweise


  • Staatsräson hier zum Beispiel auf den Staat Israel und dessen Existenzrecht beziehen und die aktuelle Regierung und den rechten teilen der Gesellschaft dort kontra geben wäre ein Anfang. Internationaler Gerichtshof und so …

    Ansonsten das was in allen Krisen hilft: ordnen, vermitteln, alternativen schaffen, Annäherung, auch mal aushalten das es bei den mächtigen Leute gibt die mit Konsequenzen für unbequemes drohen. Sind für dich vielleicht jetzt auch wieder Plattitüden aber konkreter wird es mmn nicht solange die Welt nur zuschaut und nicht konkret eingreift und fordert.


  • Ich bin pro Menschenrechte. Das bedeutet für mich nicht automatisch eine Seite in diesem (mehrfronten) Konflikt sondern eine differenzierte Haltung zu verschieden Aspekten der Situation.

    Eine davon ist dass die israelische Regierung unfassbare Faschisten sind und in mächtigen (Mehrheit?) Gruppen Rückhalt finden.

    Das bedeutet für mich aber nicht automatisch dass alles was unter dem Deckmantel von " selbstverteidigung Palästina "passiert automatisch cool ist. Hamas ist keine Bürgerrechtsbewegung, Hisbollah und co auch nicht. Und “treibt die Juden zurück ins Meer” ist keine Losung der Freiheit.

    Verschieden Facetten also. Aber das wird ausser den trollen auch allen vernünftigen zuhausis klar gewesen sein.