Ein Ansatz besagt, dass die Unlust auszugehen, die Folge der wirtschaftlichen Faktoren sein könnte: Weniger Kinder, weniger Zusammenleben mehrerer Generationen, höhere Förderung der wenigen Nachkommen und damit auch wieder mehr Zeit alleine. Hinzu kommen die Möglichkeiten des Internets zur Kommunikation - Persönliche Messages, Social Media. Was wahrscheinlich für die aktuelle Jugend prägend war, die COVID-Zeit mit Social Distancing und Unterricht über Plattformen wie WebEx, Zoom, Microsoft Teams und Co. Das könnte ein wenig sozialisiert haben.
Warum geht die Jungend nicht mehr feiern? Warum trinkt die Jugend nicht mehr so viel? Warum konsumiert die Jugend nicht mehr wie früher? Warum kriegt die Jugend keine Kinder mehr? Warum kauft die Jugend keine Immobilien mehr? Warum isst die Jugend nicht mehr so viel auswärts?
Es muss da doch irgendeinen Zusammenhand geben? *überleg*
Ich hab’s! Die Jugend ist einfach dumm und zu faul sich zu bewegen! Das wird es sein!!
Der Gag ist ja, dass die Jugend da alles richtig macht: Weniger saufen ist gut. In einer überbevölkerten Welt mit Ressourcenproblemen sind weniger Kinder gut. Weniger Konsum ist gut. Weniger draußen in merkwürdigen Kaschemmen die ganze Kohle versaufen ist auch gut. Dafür wird sie dann wieder mal beschimpft. Wenn sie sich so richtig die Kante geben würde und im Nachtleben so richtig alles versaufen würde, würde sie garantiert auch wieder beschimpft
Ich vermute es hat mit diesen neumodischen “Computern” zu tun… ballern und strömen sind billiger als ne Pulle Wasser im Club.
Ah ja, diese Killerspiele wahrscheinlich! Sie glauben ja nicht was es da so alles gibt!
brutale Killerspiele bitte schön
Ältere Leute (dazu zähl ich mich mal) gehen auch nicht mehr aus weil die Preise einfach unverschämt sind. Warum soll ich 12 Franken für ein 2 dezi Bier bezahlen nachdem ich schon 20 Franken Eintritt gelöhnt habe?
Nur leider sind die Preise oft so unverschämt weil die Pacht so unverschämt sind. Wir waren sonst immer in München zum Rockabend im Nerodom. Das Gebäude wurde verrerbt, dann hat der Laden dicht gemacht weil der neue Besitzer die Pacht so weit erhöht hat.
Das Beispiel war auf nem Acker. Da war mit Sicherheit kaum Pacht im Spiel.
Wenns ne Halle gewesen wär dann hätte der Eintritt mindestens 40 oder 50 gekostet.
Bei sowas treibt in Deutschland die GEMA das unsagbar in die Höhe…
Bei mir in der unmittelbaren Umgebung gab es nur einen Club der (noch dazu sehr unregelmäßig) geile Techno-Events veranstaltet hat. Der hat mittlerweile leider geschlossen. Alle anderen Clubs, die in Frage kämen, sind weiter weg, was entweder heißt man muss sehr lange An- und Abreisezeiten mit (ggf. ausfallenden) öffentlichen Verkehrsmitteln in Kauf nehmen, übertrieben teure Taxifahrten einplanen, oder nüchtern bleiben und selbst fahren. Ist leider alles Arsch.
Dann mach doch bitte deinen eigenen Club in deiner Stadt auf. Mit black Jack und Nutten!
KO-Tropfen sind echt ein Fluch. Diese ständige Unsicherheit kann ich nachvollziehen. Gab’s früher einfach nicht, das Zeug.
Im Artikel steht, dass es keine belastbaren Zahlen zu Gewalt im Nachtleben gibt. Ich bin mir sicher, dass das Nachtleben früher™ im Zweifelsfalle gefährlicher war, mit wesentlich mehr Alkohol und ohne Handy. Allerdings, und das ist meine Kritik, machen wir uns als Gesellschaft total verrückt vor Angst, weil wir unsere Hirne ständig mit schrecklichen Anekdoten bombardieren, die Werbe-Klicks generieren und unsere Wahrnehmung verzerren. Dadurch steigt die gefühlte Gefahr, auch wenn das im Zweifel einfach nichts mit der Realität zu tun hat. Ich beobachte das in allen Bereichen. Auch Eltern verhalten sich, als ob Scharen von Übeltätern auf ihre Kinder lauern. Also bleiben die Menschen lieber in ihrer lauwarmen Komfortzone und erzählen sich, wie schlimm es da draußen sei. Auch dieser Artikel tut genau das.
Wenn du unbeschwert feiern gehen willst, dann such dir drei Freundis, bleib locker, stell nicht zu hohe Erwartungen und ziehe halt los. Und nimm 100€ mit, denn dieses Argument kann ich wiederum sehr gut verstehen. Ist alles brutal teuer geworden.Lass mich mal raten: du bist männlich, weiß, bio-deutsch und zwischen 20 und 35 Jahre alt, oder?
(Würdest also kein potenzielles Opfer einer Gewalttat sein. Anders kann ich mir deinen Kommentar nicht erklären)
Das ist natürlich hahnebücherner Unsinn. Zum einen bist du schon rein statistisch als Mann häufiger Opfer von Gewalttaten. Auch und gerade im Nachtleben - wenn ich überlege, was ich in meiner Jugend schon alles erlebt habe, dann ist deine Aussage wirklich hart daneben. Da wurde dann ich oder Freunde bedroht oder verprügelt. Ausgeraubt, auch mit Gewalt oder durch Ausnutzung der Trunkenheit. Da gab es diverse sexuelle Übergriffe, auch auf Männer. Und KO-Tropfen werden bekanntlicherweise ja nicht nur gegen Frauen eingesetzt, sondern auch als biodeutscher Mann zwischen 20 und 35 bist du da einem Risiko ausgesetzt.
Deine Aussage ist daher schon sehr daneben. Bringt uns ja nicht weiter, wenn wir hier Leuten einreden wollen, dass sie nicht Opfer von Gewalttaten sein können.
Mir geht es um die „gefühlte Gefahr“ die OP geschrieben hat. Die hat Mann im öffentlichen Raum idR nicht. Mann geht auch Nachts alleine durch Straßen. Mann geht auch alleine in Kneipen. Mann tanzt auch alleine auf der Tanzfläche. Frauen habe ich sowas nie großartig machen sehen.
Wie OP geschrieben hat: Die gefühlte Gefahr taucht als Thema immer wieder auf, aber ist halt eine gefühlte Gefahr. Deutschland ist auch für Frauen nachts alleine auf der Straße praktisch überall ein sicherer Ort. Und ja, ich weiß, dass diverse Frauen dann richtig Schiss haben alleine draußen, aber das ist halt gefühlte Gefahr. So blöd und unsensibel es klingt: In den meisten Büschen lauern halt keine Vergewaltiger.
Du hast cis und hetero vergessen - wenn wir hier schon Opferolympiade spielen. : /
Einmal den falschen Typen anrempeln und du hast auch als Mann nicht unbedingt so viel Spaß.
Sollten die nicht verboten werden? Also der Verkauf?
Soweit ich weiß, sind die meisten Stoffe, die als K.O.-Tropfen missbraucht werden, rezeptpflichtig. Aber wie bei anderen Drogen, schränkt ein Verbot die illegale Verbreitung nur sehr begrenzt ein.







