Im Artikel steht, dass es keine belastbaren Zahlen zu Gewalt im Nachtleben gibt. Ich bin mir sicher, dass das Nachtleben früher™ im Zweifelsfalle gefährlicher war, mit wesentlich mehr Alkohol und ohne Handy. Allerdings, und das ist meine Kritik, machen wir uns als Gesellschaft total verrückt vor Angst, weil wir unsere Hirne ständig mit schrecklichen Anekdoten bombardieren, die Werbe-Klicks generieren und unsere Wahrnehmung verzerren. Dadurch steigt die gefühlte Gefahr, auch wenn das im Zweifel einfach nichts mit der Realität zu tun hat. Ich beobachte das in allen Bereichen. Auch Eltern verhalten sich, als ob Scharen von Übeltätern auf ihre Kinder lauern. Also bleiben die Menschen lieber in ihrer lauwarmen Komfortzone und erzählen sich, wie schlimm es da draußen sei. Auch dieser Artikel tut genau das.
Wenn du unbeschwert feiern gehen willst, dann such dir drei Freundis, bleib locker, stell nicht zu hohe Erwartungen und ziehe halt los. Und nimm 100€ mit, denn dieses Argument kann ich wiederum sehr gut verstehen. Ist alles brutal teuer geworden.
Das ist natürlich hahnebücherner Unsinn. Zum einen bist du schon rein statistisch als Mann häufiger Opfer von Gewalttaten. Auch und gerade im Nachtleben - wenn ich überlege, was ich in meiner Jugend schon alles erlebt habe, dann ist deine Aussage wirklich hart daneben. Da wurde dann ich oder Freunde bedroht oder verprügelt. Ausgeraubt, auch mit Gewalt oder durch Ausnutzung der Trunkenheit. Da gab es diverse sexuelle Übergriffe, auch auf Männer. Und KO-Tropfen werden bekanntlicherweise ja nicht nur gegen Frauen eingesetzt, sondern auch als biodeutscher Mann zwischen 20 und 35 bist du da einem Risiko ausgesetzt.
Deine Aussage ist daher schon sehr daneben. Bringt uns ja nicht weiter, wenn wir hier Leuten einreden wollen, dass sie nicht Opfer von Gewalttaten sein können.
Mir geht es um die „gefühlte Gefahr“ die OP geschrieben hat. Die hat Mann im öffentlichen Raum idR nicht.
Mann geht auch Nachts alleine durch Straßen. Mann geht auch alleine in Kneipen. Mann tanzt auch alleine auf der Tanzfläche. Frauen habe ich sowas nie großartig machen sehen.
Wie OP geschrieben hat: Die gefühlte Gefahr taucht als Thema immer wieder auf, aber ist halt eine gefühlte Gefahr. Deutschland ist auch für Frauen nachts alleine auf der Straße praktisch überall ein sicherer Ort. Und ja, ich weiß, dass diverse Frauen dann richtig Schiss haben alleine draußen, aber das ist halt gefühlte Gefahr. So blöd und unsensibel es klingt: In den meisten Büschen lauern halt keine Vergewaltiger.
Genau. Wir sind keine rationale Spezies und haben immer Angst vor den Dingen, mit denen wir uns beschäftigen. In Deutschland sterben täglich 55 Menschen an ärztlichen Behandlungsfehlern, 9 im Straßenverkehr, von Alkohol und Zigaretten ganz zu schweigen.
Im Artikel steht, dass es keine belastbaren Zahlen zu Gewalt im Nachtleben gibt. Ich bin mir sicher, dass das Nachtleben früher™ im Zweifelsfalle gefährlicher war, mit wesentlich mehr Alkohol und ohne Handy. Allerdings, und das ist meine Kritik, machen wir uns als Gesellschaft total verrückt vor Angst, weil wir unsere Hirne ständig mit schrecklichen Anekdoten bombardieren, die Werbe-Klicks generieren und unsere Wahrnehmung verzerren. Dadurch steigt die gefühlte Gefahr, auch wenn das im Zweifel einfach nichts mit der Realität zu tun hat. Ich beobachte das in allen Bereichen. Auch Eltern verhalten sich, als ob Scharen von Übeltätern auf ihre Kinder lauern. Also bleiben die Menschen lieber in ihrer lauwarmen Komfortzone und erzählen sich, wie schlimm es da draußen sei. Auch dieser Artikel tut genau das.
Wenn du unbeschwert feiern gehen willst, dann such dir drei Freundis, bleib locker, stell nicht zu hohe Erwartungen und ziehe halt los. Und nimm 100€ mit, denn dieses Argument kann ich wiederum sehr gut verstehen. Ist alles brutal teuer geworden.
Lass mich mal raten: du bist männlich, weiß, bio-deutsch und zwischen 20 und 35 Jahre alt, oder?
(Würdest also kein potenzielles Opfer einer Gewalttat sein. Anders kann ich mir deinen Kommentar nicht erklären)
Das ist natürlich hahnebücherner Unsinn. Zum einen bist du schon rein statistisch als Mann häufiger Opfer von Gewalttaten. Auch und gerade im Nachtleben - wenn ich überlege, was ich in meiner Jugend schon alles erlebt habe, dann ist deine Aussage wirklich hart daneben. Da wurde dann ich oder Freunde bedroht oder verprügelt. Ausgeraubt, auch mit Gewalt oder durch Ausnutzung der Trunkenheit. Da gab es diverse sexuelle Übergriffe, auch auf Männer. Und KO-Tropfen werden bekanntlicherweise ja nicht nur gegen Frauen eingesetzt, sondern auch als biodeutscher Mann zwischen 20 und 35 bist du da einem Risiko ausgesetzt.
Deine Aussage ist daher schon sehr daneben. Bringt uns ja nicht weiter, wenn wir hier Leuten einreden wollen, dass sie nicht Opfer von Gewalttaten sein können.
Mir geht es um die „gefühlte Gefahr“ die OP geschrieben hat. Die hat Mann im öffentlichen Raum idR nicht. Mann geht auch Nachts alleine durch Straßen. Mann geht auch alleine in Kneipen. Mann tanzt auch alleine auf der Tanzfläche. Frauen habe ich sowas nie großartig machen sehen.
Wie OP geschrieben hat: Die gefühlte Gefahr taucht als Thema immer wieder auf, aber ist halt eine gefühlte Gefahr. Deutschland ist auch für Frauen nachts alleine auf der Straße praktisch überall ein sicherer Ort. Und ja, ich weiß, dass diverse Frauen dann richtig Schiss haben alleine draußen, aber das ist halt gefühlte Gefahr. So blöd und unsensibel es klingt: In den meisten Büschen lauern halt keine Vergewaltiger.
Genau. Wir sind keine rationale Spezies und haben immer Angst vor den Dingen, mit denen wir uns beschäftigen. In Deutschland sterben täglich 55 Menschen an ärztlichen Behandlungsfehlern, 9 im Straßenverkehr, von Alkohol und Zigaretten ganz zu schweigen.
Einmal den falschen Typen anrempeln und du hast auch als Mann nicht unbedingt so viel Spaß.
Du hast cis und hetero vergessen - wenn wir hier schon Opferolympiade spielen. : /