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Cake day: March 30th, 2024

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  • Ich finde durchaus, dass Vergleichsportale einen gewissen Mehrwert bieten, um als Verbraucher etwas Transparenz in den Tarifdschungel zu bringen. Viel besser fände ich, wenn es diese hunderten Varianten gar nicht bräuchte, aber solange es die gibt, braucht es aus meiner Sicht einen solchen Vergleich.

    Die Verbraucherzentralen und andere Verbraucherschützer fordern ein nicht-kommerzielles Kassenvergleichs-Portal, das von einer unabhängigen Stelle betrieben wird.

    Find ich grundsätzlich okay, bin aber unsicher, ob ein solches selbst entwickeltes und betriebenes Portal…

    1. Die Krankenkassen wirklich billiger kommt als die aktuelle Provisionslösung
    2. Dort dann wirklich objektiver verglichen würde, welche Krankenkasse für ein Individuum wirklich das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet.
    3. Nicht am Ende mit Klagen der Privatwirtschaft überzogen würde, wenn man deren Geschäftsmodell an den Karren fährt (siehe Online-Nachrichtenportale des ÖRR oder die App des deutschen Wetterdienstes).

  • Das ist Teil eines Zubereitungsprozesses. Pickst du den Apfel an, fängt er an zu gammeln und es kommen Insekten, denen der faulige Brei gut abgeht. Und ne Woche später kommt der Vogel zurück und frisst die neuen Mieter, die in den Apfel eingezogen sind. Das ist das Äquivalent eines Ackers, den wir Menschen anlegen. 😋




  • It was decided to have a EU parliament and to give that parliament a certain power over its member states. If you can choose to veto the laws individually I see no point in having such legislative organs and processes. Negotiating and formalizing such laws is very expensive. Spending that money if the outcome is just a non-binding idea or recommendation isn’t justified IMO.

    It was merely to facilitate trade and commerce.

    I think we are far behind that point that the EU was only about trade. But even if this was true, having common rules is important in a joint market to avoid unfair differences.




  • For every 10,000 yuan (US$1,490) of value produced, the plant uses 60 per cent less electricity than conventional desalination methods

    Sounds like they didn’t actually lower the absolute energy consumption, but ‘only’ made use of a byproduct to boost the sales. Still a cool achievement if true.

    They mention that the other plant used the concentrated sea water to produce soda potash. Soda potash is K2CO3.

    Sea water typically contains way more sodium (Na) than potassium (K). If they make use of the potassium only, I would assume that the vast part of the brine is still pumped back into the sea, with all the environment issues tied to that.

    Every improvement counts, but at first sight, this smells a bit like greenwashing to me.






  • Dass diese Menschen einen Bruchteil der Ressourcen eines Westlers verbrauchen, wird dabei nicht beachtet.

    Noch einen Bruchteil verbrauchen können. Und das finde ich zutiefst ungerecht. Und für mich gibt es nur zwei gerechte Wege, das zu korrigieren.

    1. Wir verringern bei gleichbleibender Weltbevölkerung massiv (!) unseren Wohlstand auf ein Niveau, was für alle Menschen nachhaltig funktionieren kann. Also ohne Raubbau an der Erde zulasten zukünftiger Generationen. Diese Variante wäre mir am liebsten. Sie wird aber leider von der überwiegenden Zahl der Menschen abgelehnt und ist vermutlich nur gewaltsam und nicht dauerhaft durchdetzbar.
    2. Wir definieren unser hohes Niveau an Wohlstand als die Norm und versuchen, eben dieses allen Menschen zugänglich zu machen. Das funktioniert aber nur dauerhaft und nachhaltig, wenn es signifikant weniger Menschen gibt.

    Andere Varianten sind aus meiner Sicht entweder nicht gerecht, nicht nachhaltig und/oder werden nicht von einer breiten Gesellschaft mitgetragen.

    Eine Welt, in der die Leute weiterhin um die Welt jetten, ihr Schnitzel essen und jeden Tag neue Klamotten kaufen können zu dem Preis deutlich weniger Nachkommen zu zeugen scheint mir aktuell leider (!) realistischer zu sein als ein sehr einfaches, naturnahes Leben ohne viel Komfort und dafür mit vielen Kindern.


  • Natürlich, aber der Übergang bis dahin wird echt ekelig.

    Ja, leider. Und ich denke unsere Generationen werden es ausbaden müssen. Aber irgendjemand muss halt leider am Übergang zur Post-Wachstumsgesellschaft leben.

    Es ist ja genug Geld da, das man einfach den Reichen abknöpfen muss.

    Da bin ich nicht so sicher. Ich bin dafür, Vermögen und Macht der Reichen deutlich zu begrenzen. Aber dass man durch eine gleichmäßige Verteilung des Geldes eben auch signifikant mehr Wohlstand erreicht glaube ich nicht. Wenn wir annehmen, morgen wären alle Superreichen einfach weg und sonst wäre alles beim alten, gibt es ja eben nicht viel zusätzliche Waren, freie Ressourcen bei Dienstleistern usw., die vorher bei den Reichen gebunden waren. Dann haben die 80 Millionen Deutsche zusammen ein paar tausend Villen, Yachten, Sportflugzeuge, Sportwagen, Gemälde und ähnliche Luxusgüter. Auch ein paar Arbeitskräfte werden frei, die vorher Housekeeping, Gärtner, etc. waren, werden frei. Alltagswohlstand (Lebensmittel, Wohnraum, Urlaub o.ä.) ist erstmal genauso begrenzt wie vorher auch.


  • Ich habe es schon öfter unter vergleichbare Artikel geschrieben, aber ich glaube so langsam, dass das Schrumpfen der Menschheit eine gute Sache ist. Es wird uns vorübergehend vor enorme gesellschaftliche Probleme stellen, während die Bevölkerungspyramide auf dem Kopf steht (viel mehr alte als junge). Aber danach glaube ich, dass eine kleinere Gesamtgesellschaft zu weniger Konflikten führen wird.

    Angesichts des Klimawandels werden Regionen unbewohnbar, Wasser und Nahrung immer knapper werden. Gleichzeitig scheint kaum jemand bereit zu sein, den eigenen Konsum freiwillig zurückzuschrauben. Im Gegenteil - streben die aller meisten Menschen danach, dass es ihnen und ihren Kindern einmal besser gehen soll, als den Eltern. Wenn in einer gerechteren Welt alle an das heutige Wohlstandsniveau der reichen Länder aufschließen wollen, dann wird uns bei 8-10 Milliarden Menschen unweigerlich in den Kollaps führen. Die Konsequenz, dass die armen dann eben arm bleiben müssen, finde ich dabei aber noch weniger befriedigend. Dann lieber insgesamt weniger Menschen mit einem insgesamt niedrigeren Gesamtkonsum.





  • I guess at a certain amount of people, it won’t make a difference anymore. If you put 50 or 1000 people on the tracks I wouldn’t expect a higher number of fatalities or injuries as the trolley is stopped by the first few victims. Furthermore, it looks like the legs of that box are in the way of the trolley anyhow. So even the folks still in the box might be affected just as much.